Alle Informationen auf einen Blick mit SCADA X-SIGHT

 
Ordnung in ein komplexes U-Bahn-Netz bringen
 

Die Story

Unser Kunde ist ein führender europäischer Verkehrsbetrieb in einer Metropole, der ein U-Bahn-Netz betreibt, das über mehr als 50 Jahre aufgebaut und erweitert wurde.

Da sich über Generationen hinweg Anlagen verschiedener Hersteller angesammelt hatten, wurde der Betrieb zunehmend komplexer, und die Daten verteilten sich auf verschiedene, voneinander getrennte Systeme. Um einen einheitlichen Echtzeit-Überblick über seine Infrastruktur zu erhalten und den Betrieb zu optimieren, arbeitet der Betreiber mit Nagarro zusammen: Gemeinsam wurde SCADA X-SIGHT eingeführt und wird kontinuierlich weiterentwickelt – eine Plattform, die Anlagen, Daten und Arbeitsabläufe zusammenführt. 

 

 

Die Herausforderung 

Das U-Bahn-Netz unseres Kunden ist seit mehr als 50 Jahren kontinuierlich gewachsen. Einzelne Anlagen können bis zu 30 Jahre im Einsatz bleiben. So laufen heute viele Gerätegenerationen nebeneinander, installiert von unterschiedlichen Herstellern, während Bahnhöfe gebaut und modernisiert wurden. 

Dadurch entstand eine äußerst heterogene Landschaft aus Steuerungen, Sensoren und Kommunikationsprotokollen. Die Daten waren über einzelne Systeme verstreut und kaum miteinander verknüpft, was die Transparenz deutlich einschränkte und den täglichen Betrieb stark von manuellen Arbeiten abhängig machte. Es bestand die Gefahr, dass Störungen unbemerkt bleiben oder zu spät erkannt wurden. Die Fehlersuche erstreckte sich über mehrere Systeme, und verschiedene Teams benötigten unterschiedliche, auf ihre Arbeit zugeschnittene Ansichten von Anlagenstatus, Alarmen und Prozessinformationen bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. 

A network globe with a Nagarro scribble and design

Die Lösung 

Nagarro passte eine bestehende Lösung an die Bedürfnisse des Betreibers an, die 2010 als SCADA X-SIGHT in Betrieb ging. Seitdem wurde sie kontinuierlich erweitert: Neue Anlagen wurden angebunden, ERP-Systeme wie SAP integriert und neue Arbeitsabläufe abgebildet, während sich das Netz weiterentwickelte. 

Die Plattform erfasst, bewertet und visualisiert Betriebsdaten zentral in Echtzeit und bietet verschiedenen Nutzergruppen rollenbasierte, konfigurierbare Oberflächen. Alarm- und Ereignismanagement-Funktionen unterstützen eine schnelle Priorisierung, während standardisierte Schnittstellen wie OPC UA, TCP/IP und Webservices unterschiedlichste Anlagen und Drittsysteme in einer konsolidierten Umgebung verbinden. 

Elektronische Wartungs- und Störungsformulare bringen die Plattform direkt in den Arbeitsalltag: Außendienstteams können ihre Arbeit digital dokumentieren und direkt in ERP-Systeme wie SAP einspeisen. Dank der modularen Architektur lässt sich die Plattform flexibel an neue Anforderungen anpassen. 


A man working on his laptop.

 

Das Ergebnis 

Mit SCADA X-SIGHT sind Überwachungs-, Steuerungs- und Wartungsprozesse spürbar effizienter geworden. Konsolidierte Betriebsdaten verschaffen dem Betreiber mehr Transparenz über seine technischen Anlagen und ermöglichen im Tagesbetrieb schnellere, fundiertere Entscheidungen. 

Automatisierte Alarm- und Analysefunktionen helfen den Teams, schneller auf Störungen zu reagieren, und tragen so zu geringeren Ausfallzeiten bei, während die kontinuierliche Echtzeitüberwachung eine zustandsorientierte und vorausschauende Wartung unterstützt. Die Standardisierung der Daten über Anlagen und Drittsysteme hinweg hat manuelle Arbeitsabläufe reduziert und Wartungs- sowie Serviceprozesse effizienter gemacht. 

Der Betreiber verfügt heute über eine Plattform, die nicht nur die heutigen Anforderungen erfüllt, sondern auch künftige Erweiterungen und Digitalisierungsinitiativen unterstützt und mit dem Netz mitwächst. 

 

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Kennzahlen im Fokus 

  • 50+ Jahre: So alt ist das U-Bahn-Net, das SCADA X-SIGHT heute überwacht und steuert.
  • 2010: Das Jahr, in dem die Plattform in Betrieb ging. 
  • 1,000+: Aufzüge und Fahrtreppen sind an die Plattform angebunden.
  • 30+ weitere Arten technischer Anlagen sind angebunden, von Heizung über Klimatisierung und Lüftung bis hin zu Niederspannungssystemen. 
  • 30 Jahre: So lange sind einzelne Anlagen im Netz bereits im Einsatz. Die Plattform muss daher zahlreiche Gerätegenerationen unterstützen. 
  • ~50 Personenjahre: So hoch ist der bisherige gesamte Entwicklungsaufwand für die Plattform. 
  • 2009 bis heute: Das Projekt wird kontinuierlich weiterentwickelt und wächst seit mehr als 15 Jahren. 
metro underground