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Michael Rurländer ist Projektmanager bei Nagarro in Österreich. Im Rahmen der Vorbereitung für eine Pressekonferenz mit unserem Kunden ÖBB-Postbus habe ich die Gelegenheit genutzt, um mit ihm über seinen Job, seine Projekte und die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu plaudern.

Zudem hat "Der Brutkasten," Österreichs Startup- und Innovationsplattform, direkt vor Ort in der ÖBB-Postbus Werkstatt ein Video-Interview mit Michael gedreht, welches wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten!

 

Arbeiten bei Nagarro - wie kann man sich das vorstellen, Michael?

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Definitiv abwechslungsreich! Im Interview mit „Der Brutkasten“ durfte ich über meinen Job und meine Beweggründe, warum ich bei Nagarro arbeite, erzählen. Es dauerte eine Weile, bis ich mein Wording im Interview umstellen konnte von „Wir bei Nagarro“ auf „Ich bei Nagarro“. Das sagt schon viel aus! Tatsächlich ist bei uns im Unternehmen ein besonderes starkes Team-Gefühl vorhanden. Wir arbeiten nicht nur an sehr spannenden Projekten, sondern wir gestalten, kreieren und initiieren sie gemeinsam. Aus kleinen Schritten, die wir „auf der grünen Wiese“ starten, werden nicht selten Lösungen für tausende Anwender. Die Auseinandersetzung mit Software, Wearables und virtuellen Welten macht mir extrem Spaß. Manchmal fühlt man sich fast so, wie bei Raumschiff Enterprise 😉.

 

Heißt das, du warst als Kind schon von futuristischen Themen begeistert?

Klar, wer nicht? 😊 Schon als ich noch klein war, hatte ich immer größere Augen für die technischen Spielereien, als für die Außerirdischen bei Raumschiff Enterprise. Ich fand es spannend, „alt-vatrische“, analoge Dinge digital zu machen. Im Prinzip war damals schon der Arbeitsauftrag an mich erteilt, den ich heute mit großer Freude umsetze. Die Ausbildung als Softwareentwickler, war die beste Berufswahl, die ich für mich treffen konnte. Das alte, verstaubte Nerd-Image der EDV-ler ist passé, es ist gerade eine überaus spannende Zeit in meinem Business!

 

Wie war es denn für dich dabei zu sein, als eine Lösung, die du mit dem Kunden entwickelt hast, der Presse vorgestellt wurde?
Ungewöhnlich, aber großartig! Was vor 30 Jahren bei Raumschiff Enterprise Fiktion war, ist heute pure Realität, in einer Bus-Werkstatt in Österreich. AR- und Smart Glasses werden für Bus-Inspektionen bei ÖBB-Postbus eingesetzt. Und ich durfte das vergangene Jahr an diesem innovativen Projekt mitarbeiten und einen Anteil zum Erfolg leisten. Seit wir die Lösung vorgestellt haben berichten renommierte Medien darüber, wie Der Standard, Trend, .... ich war von der Idee bis zur Umsetzung Teil davon – schon eine tolle Erfahrung! Um auf die erste Frage zurückzukommen – das ist einer der vielen Gründe, warum ich bei Nagarro arbeite.

 

Du hat bereits Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmen gesammelt. Was ist für dich bei der Wahl deines Arbeitgebers von Bedeutung und was ist schlussendlich entscheidend?

Nach meinem ersten Auslandsaufenthalt war klar, ich will unbedingt international und interkulturell arbeiten. Genauso wichtig ist mir ein modernes Umfeld, und nicht blockiert zu werden von zu viel Bürokratie. Außerdem schätze das Angebot zur Weiterentwicklung. Das alles bietet mir Nagarro. Ich habe als Software-Entwickler begonnen, heute bin ich Projektmanager und arbeite an Projekten, die sich auf 20.000 Leute auswirken!

 

An welchen Projekten arbeitest du momentan?

Aktuell arbeite ich an 3 Projekten. Eines davon ist das vorhin erwähnte Innovationsprojekt bei ÖBB-Postbus, das jetzt noch weiterwachsen wird. Meine Rolle ist es, die Brücke zu schlagen vom Kunden über die lokalen Teams bis hin zu unseren Kollegen und Kolleginnen global. In der Praxis reicht das Aufgabengebiet von der Durchführung und Moderation von Ideenworkshops, über Usability Tests, bis hin zu Abstimmungen mit dem Software-Entwicklungsteam in Indien.

 

Die Arbeitswelt befindet sich in einem ständigen Wandel. Wie wichtig sind solche Veränderungen für Unternehmen, besonders in Bezug auf deinen Tätigkeitsbereich?

In meiner Arbeit ist Veränderung stetiger Begleiter. Agiles Arbeiten ist bei Nagarro Teil der Unternehmens-DNA. In meinem Alltag steckt eine Menge Eigeninitiative. Wir arbeiten in verschiedenen Zeitzonen und mit internationalen Teams, auch das verändert den Arbeitsalltag. Der Wandel ist immer ein Spagat, hin und wieder muss man nachjustieren, aber dadurch bleibt es auch spannend!

 

Oft hört man von der Angst vor Abschaffung von Arbeitsplätzen aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung. Gibt es hier auch Trends aus deinem Arbeitsbereich, die in so eine Richtung zeigen?

Stimmt, darüber wird viel diskutiert. Es ist in der Natur der Zukunft, dass man sie nicht kennt und das führt zu Spekulationen – und ja manchmal zu Angst.  Ich glaube, dass die Kreativität und Persönlichkeit der Menschen weiterhin unentbehrlich sein werden. Und in meinem Arbeitsbereich werden gute Leute überall dringend gesucht!

 

Für alle, die an solchen innovativen Themen interessiert sind: Was sind die Rollen und Fähigkeiten, die momentan gesucht werden?

Software Experten sowieso, aber auch sonst sind technologie-interessierte Menschen mit EDV Grundwissen herzlich willkommen. Nagarro bietet sogar ein internes Ausbildungsprogramm im Unternehmen: Dabei kann man sich fortbilden und sich Spezialwissen aneignen z.B. im Testing, in der Testautomatisierung oder auch in der Softwareentwicklung. Und das coole dabei ist, dass man das erworbene Wissen bei reellen Kundenprojekten anwenden und dabei lernen und wachsen kann. Bei Interesse einfach mal auf der Nagarro Karriereseite im Web vorbeischauen!

 

Danke für das nette Gespräch, Michael!